Konzept

 

Hören als solches ist ein passiver Vorgang. Zuhören dagegen ein aktives Erleben.
Einem anderen Menschen zuzuhören ist eine Tugend und wird als erstrebenswerte Qualität empfunden.
Und lausche ich auch nach Innen?
Höre ich mir selbst zu?

 

In unserer reizüberfluteten visuellen Welt haben wir verlernt zuzuhören, Klängen und Geräuschen unsere Aufmerksamkeit zu schenken.
Und ob wir wollen oder nicht, beim Einkaufen oder durch die Strassen laufen, ständig sind wir irgendwelchem lärmenden Krach ausgesetzt.

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Zudem scheint jeder äußere Reiz eine willkommene Ablenkung zu sein, mich selbst nicht
wahrnehmen zu müssen.

Das Prinzip des Verklingens, das bei jedem Anschlagen eines perkussiven Instruments wirksam ist, lässt uns unwillkürlich mit unserer Aufmerksamkeit in die Stille gehen.

Hier lässt sich auch der Raumhall einer geeigneten Kirche nutzen, in der verschiedene Klänge unterschiedlicher Klangerzeuger langsam und sanft in die Stille führen.
Ob sphärische oder archaische Klänge, alles Einfache und Wiederholbare kann zur Meditation werden.

 

 

 

 

 

 

Auch wenn ein Klangkonzert nicht so ein meditatives Gepräge hat wie eine Klangreise, bei der die Zuhörer warm und weich liegen, so möchten wir neben dem konzertanten Charakter Ruhe, Entspannung und Besinnlichkeit vermitteln.
In unseren Klangkompositionen benutzen wir unterschiedliche Klangfarben und Stimmungen, sind mal an einem Ort, mal bewegen wir uns klangerzeugend um die Zuhörer herum ...

bei einem Wechselspiel von KLANG und STILLE.